Sieg beim Adlerschießen

Das Team der Ratsfraktion der SPD Vlotho hat am Samstag das Adlerschießen bei der Schützengilde von 1862 Vlotho e.v. gewonnen. Alle Beteiligten verfolgten einen spannenden Wettkampf und hatten einen schönen Nachmittag.

 

Nach 13 Schuss fiel der Adler. Tolle Leistung! Und viel Spaß hat es auch gemacht!

Fraktionsfahrt nach Düsseldorf

Bei sonnigstem Wetter verbrachten Mitglieder der SPD Ratsfraktion und weitere Mitglieder der SPD Vlotho zwei schöne Tage in der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Neben dem Besuch des Landtags mit unserem Landtagsabgeordneten Christian Dahm, standen eine Schifffahrt auf dem Rhein, eine Stadtführung, gutes Essen und geselliges Beisammensein auf dem Programm.
Ein rundum gelungenes Wochenende!

Zu Gast beim FC Exter

 Als Gast beim FC Exter tagte jetzt die SPD-Fraktion im Sportlerheim und traf sich nach dem internen Teil der Sitzung  mit Mitgliedern des Vorstands zum Meinungsaustausch. Dabei ging es um die Darstellung der Arbeit des Fußballclubs und die Nöte mit dem oft unbespielbaren Sportplatz.

Derzeit wird für Politik und Verwaltung ein Konzept zur Bewertung der Vlothoer Sportstätten erstellt, das in einer der nächsten Ratssitzungen präsentiert werden soll. Daran soll sich nach Vorstellung der SPD-Fraktion und ihres Vorsitzenden Guido Koch, der auch den Ausschuss für Schule, Jugend und Sport leitet, ableiten lassen, wie, wann und welche Sportstätten saniert oder gar neu gestaltet werden sollten.

Peter Lange, Vorsitzender des FC Exter, sein Stellvertreter Niels Frohloff, Geschäftsführer Christian Steinbach, Sozialwart Jörg Niemann und vor allem Jugendleiter Michael Sawadski stellten besonders die Jugendarbeit des Vereins in den Mittelpunkt ihrer Darstellungen. Der FC Exter habe rund 400 Mitglieder und betreue mit seinen Jugendmannschaft etwa 150 Kinder und Jugendliche in neuen Mannschaften . „Dabei kommt es uns vor allem darauf an, dass die Jungen und Mädchen Spaß am Fußball haben. Der Leistungsgedanke steht nicht im Vordergrund. Jedes Kind, dass zu einer Mannschaft gehört, soll auch auf dem Platz spielen. Wir lassen niemanden auf der Bank sitzen, auch wenn dann mal ein Spiel verloren geht“ berichtete Michael Sawadski. Für diese Art des Jugendarbeit bekam der Verein von den Mitgliedern der SPD-Fraktion reichlich Beifall. FCE-Chef Peter Lange verwies darauf, dass der Sportplatz allen Bemühungen um Ertüchtigung durch die vielen helfenden Hände der Vereinsmitglieder über die Jahre hin immer wieder bei feuchter Witterung nicht bespielbar sei. Die Jugendmannschaft trainieren deshalb unter anderem am Weser-Gymnasium, im Jahnstadion und auf Sportplätzen in Herford und Falkendiek, berichtete Michael Sawadski. „Das erfordert eine gute Koordination und natürlich und viel wichtiger, die Bereitschaft von Trainern, Betreuern und vor allem Eltern, die vielen Fahrten zu übernehmen“, erklärte der Jugendleiter. Gesprächsleiter Ralf Nolte betonte, dass man das Dilemma des erfolgreichen Vereins bei der SPD vor Augen habe. Auch wisse man, dass die Sportanlage in Exter auch für den Schulsport genutzt werde. Mit Hilfe des anstehenden Sportstättenkonzepts werde man Wege finden, den Vlothoer Sportlern umfassend zu helfen. „Einigen Vereinen stehen dank der Generalsanierung der Schulen jetzt sehr ordentliche Sporthallen zur Verfügung, andere stecken auch mit Unterstützung der Stadt viel Geld und Arbeit in eigene Anlagen. Somit steht auch dem FC Exter gerade angesichts seiner Breitenwirkung eine ordentliche Sportanlage ohne Zweifel zu“, machte Bürgermeister Rocco Wilken deutlich.

Fraktion zur Gast bei der Tafel

Am Mittwoch waren Vertreter der Ratsfraktion der SPD Vlotho wie jedes Jahr zur Spendenübergabe bei der Tafel zu Gast. Es war der erste Besuch in den neuen Räumlichkeiten im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Stephan in der Vlothoer Innenstadt.

Traditionell werden in der Vlothoer SPD-Fraktion über das Jahr Spenden für die Tafel gesammelt, statt eines Umtrunkes anlässlich des eigenen Geburtstages spenden die Fraktionsmitglieder Geld für diesen Zweck.

Im Anschluss an den Besuch gab es noch eine Tasse Kaffee in Pastors Café. Mit dabei waren auch Bürgermeister Rocco Wilken und der Landtagsabgeordnete Christian Dahm.

Sorge um hohe Kosten

Die SPD-Fraktion findet, dass die städtischen Friedhöfe an der Breslauer Straße am Winterberg und an der Buhnstraße in Uffeln gut gepflegt sind. Sie verursachen aber allein heute schon wegen ihrer schieren Größe hohe Kosten. „Das schlägt sich dann auch bei der Anzahl Bestattungen nieder. Da weichen auch Vlothoer und Uffelner auf kirchliche Friedhöfe aus. Und dabei sind auch in Vlotho Baumbestattungen seit Jahren möglich“, stellte die SPD-Fraktionschefin Sabine Selberg-Scherfeld übereinstimmend mit  Hans Jungmann, Gerd Klinksiek, Dieter Rethmeier, Guido Koch, Monika Sellmann und Bodo Kohlmeyer bei einer Besichtigung fest.

Sorgen machen der Vorsitzenden und ihren Fraktionskollegen vor allem die Friedhofskapellen, allen voran die Kapelle in Uffeln. Seit sie nicht mehr von der Kirchengemeinde genutzt wird, gibt es an dem Gebäudekomplex einen Renovierungsstau. Sachkundig informiert wurde die SPD-Fraktion  bei ihrem umfassenden Rundgang von Christian Hohmeier, dem Teamleiter der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe (VWB) und Ralf van der Marwitz, dem neuen Chefgärtner beim Bauhof. Während die Kapelle in Uffeln vor allem im Blick auf die Nebenräume in sehr schlechtem Zustand ist, zeigte sich Ortsvorsteher Hans Jungmann mit der Friedhofskapelle in Vlotho recht zufrieden. „Die Toilettenanlagen sind aber das Letzte. Sie sind zu klein und für Menschen mit Behinderungen nicht nutzbar. Da muss dringend etwas geschehen“, erklärte Jungmann.

Die Besucher der SPD verwiesen Hohmeier und van der Marwitz bei ihrem Rundgang auf den SPD-Antrag vom vergangenen Sommer. „Es war unser Ziel und das bleibt auch so, dass die Hecke zur Jägerortstraße hin entfernt und der kaum so zu bezeichnende Gehweg zu einem echten Bürgersteig ausgebaut wird. Hier gehen Schulkinder und Mütter bringen ihre Kleinen zu den Kitas, von Passanten mit Kinderwagen und Rolatoren wollen wir gar nicht reden“, betonte Sabine Selberg-Scherfeld. Hier schiebe die Stadt das Problem trotz des augenfälligen Missstands seit Jahren vor sich her.

Mit Blick auf die ständig größer werdende Zahl von Urnenbestattungen machten von der Marwitz und Hohmeier deutlich, dass die Zahl der Freiflächen auf beiden Friedhöfen immer größer wird und damit der Pflegeaufwand zunimmt. „Zu Zeiten von Stadtdirektor Jochen Zülka und Bürgermeister Ulli Sturhahn haben wir im Rat sogar die Vergrößerung der Fläche in Uffeln diskutiert. In nur zwanzig Jahren hat sich die Lage aber praktisch umgedreht. Jetzt könnten von beiden Friedhöfen Flächen abgeben werden“, erinnerte sich Monika Sellmann, Sozialbetreuerin in Uffeln. Eine Sanierung von Grund auf hätte die Friedhofskapelle an der Buhnstraße mit sämtlichen Nebengebäuden nötig. „Dafür wäre sehr viel Geld aufzubringen. Das ginge locker in den sechsstelligen Bereich“, berichtete Christian Hohmeier. Der SPD-Fraktion stellt sich die Frage, wie man mit den hohen Kosten der beiden städtischen Friedhöfe umgehen soll und welche Nutzungsarten, zum Beispiel als Parklandschaft, möglich sind. Es wäre um der Sache willen wichtig, dass sich alle Ratsparteien darüber einig würden, wie man künftig mit den Friedhöfen, speziell dem in Uffeln, umgehen solle.