Stellungnahme zum Soccerfeld

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, die Stadt Vlotho hat kein Geld mehr für uns Jugendliche.

Den Antrag der Jusos auf Errichtung eines Soccerfeldes in Vlotho wird die Verwaltung nicht befürworten, sagt Bürgermeister Stute. Nach Berechnung der zuständigen Fachabteilung würde die Maßnahme etwa 60.000 € kosten“ (Westfalenblatt vom 28.02.2015)

Viele von uns haben das Projekt „Soccerfeld für Vlotho“ aktiv begleitet und wurden von vielen Jugendlichen durch ihre Unterschriften ermutigt, unser gemeinsames Ziel in Vlotho voran zu treiben.

Die Stadtverwaltung in Person unseres derzeitigen Bürgermeisters  lehnt das Soccerfeld ab. Und dass bevor im zuständigen Ausschuss überhaupt über das Soccerfeld debattiert werden konnte. Dieser Haltung können wir absolut nicht zustimmen! Wir bleiben bei unserer Forderung für ein Soccerfeld in Vlotho.

Ein Soccerfeld würde das Freizeitangebot in Vlotho stark verbessern und ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche sein.

Warum verschließen Sie sich an dieser Stelle, Herr Bürgermeister? Denn auch Sie dürften nicht vergessen haben: Fußball verbindet!

Erster Vlothoer Poetry Slam

Du willst was in deiner Heimatstadt erleben? Dann komm zum ersten Vlothoer Poetry Slam!

Wann? 22.01.2015, 19:30 Uhr
Wo? Café SoLero, Lange Straße 94, 32602 Vlotho
Eintritt: 2 Euro

Du willst als Slamer mit deinem Text dabei sein? Dann melde dich unter kontakt@jusos-vlotho.de an.

Die Einnahmen werden an eine gemeinnützige Vlothoer Einrichtung gespendet.

Deine Juso AG Vlotho

Wettstreit mit Worten – Jusos organisieren Vlothos ersten „Poetry Slam“ für einen guten Zweck


Vlotho. Lustiges, Trauriges, Gedichte oder Ungereimtheiten: Das alles kann bei einem „Poetry Slam“vorgetragen werden. Die Jusos laden nun für Donnerstag, 22. Januar, zu Vlothos erstem Dichterwettstreit ab 19:30 Uhr ins Cafe Solero ein.

Die Jugendorganisation der Vlothoer SPD stellt den „Poetry Slam“ in der Langen Straße 94 unter das Motto „Deine Stadt! – Dein Text! – Dein Auftritt!“

Das Wichtigste bei einem solchen Wettstreit mit Worten ist, dass es sich um Selbstverfasstes handelt. Den Vortragenden, auch Slammer genannt, sind dabei keine bestimmten Textarten vorgeschrieben. Das Publikum vergibt für jeden Auftritt eine Wertung. Dementsprechend ist auch eine ansprechende Präsentation des Textes wichtig. Die besten Slammer treten dann im Finale nochmals gegeneinader an.

Für die Moderation konnten die Jusos den Bielefelder Slammer Michel Pauwels gewinnen. Dieser hat seine Texte unter anderem beim Bielefelder Hörsaal-Poetry-Slam vor 1500 Zuhörern präsentiert. Aus der Bielefelder Slammer Szene sind schon mehrere Literaten hervorgegangen, die mit eigenen Buchveröffentlichungen von sich reden machten: etwa Michael Goehre, Mischa-Sarim Verrollet oder Sulaiman Masomi.

In Bad Oeynahausen, Lemgo und weiteren Städten der Region werden bereits regelmäßig solche Slam veranstaltet, teilt Tim Nolte, Vorsitzender der Jus-AG Vlotho, mit. Die Jusos wollen den Dichterwettstreit möglichst als wiederkehrende Veranstaltung nach Vlotho holen.

„Wir wollen Vlotho für Kinder und Jugendliche attraktiver gestalten und hoffen, dass wir mit dem Poetry Slam eine tolle und unterhaltsame Veranstaltung bieten können“, sagt Lennart Domnick, jüngstes Ratsmitglied der Voltier SPD-Fraktion.

Unter anderem wird der Vlothoer Slammer Cedric Scholz auf der Bühne im Café Solero stehen. Zudem haben sich weitere Künstler aus ganz Ostwestfalen-Lippe angekündigt. Weitere Teilnehmer sind Willkommen und können sich unter kontakt(at)jusos-vlotho.de anmelden.

Das Café Solero ist ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, erklärt Kerstin Waterbär. Die Diakonische Stiftung Stiftung Wittekindshof, Betreiberin des Cafe Soleros, bietet auch ambulant und stationär unterstütztes Wohnen für Menschen mit Behinderung in der Weserstadt an. Der Eintritt der Veranstaltung beträgt 2 Euro und wird an das ambulant unterstützte Wohnen zur Verschönerung des Gruppenraumes gespendet.

SPD trauert um Willi Friedrichs

Man wusste in der SPD und bei jenen Menschen, die mit Willi Friedrichs im Rat, in der Verwaltung, den Ausschüssen und in den Vereinen, denen er verbunden war, seit Monaten, dass sein Gesundheitszustand zu berechtigter Sorge Anlass gab. Doch die Nachricht, dass der erst 61jährige kurz nach der letzten Ratssitzung des Jahres, an der er um jeden Preis hatte teilnehmen wollen, nur drei Tage später gestorben ist, hat alle, denen er verbunden, war tief getroffen.
Willi Friedrichs war Ratsmitglied der SPD, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Ortsvereins Vlotho-Uffeln. Den Verein Moral und Ethik hat er 1976 ebenso mitbegründet wie 1992 den Partnerschaftsverein Vlotho-Lubsko.
Mit ihm verliert die SPD jemanden, der immer präsent war, jede Veranstaltung besuchte und stets den Kontakt zu den Menschen suchte und fand, für die er seit 2009 im Stadtrat mitarbeitete. Seinen Wahlkreis am westlichen Winterberg hat er bei den Kommunalwahlen 2009 und im Mai 2014 direkt gewonnen. Als stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbands war er maßgeblich an der politischen Ausrichtung seiner Partei in Vlotho beteiligt und engagierte sich ganz besonders in den Wahlkämpfen der vergangenen Jahre. Willi Friedrichs gehörte 1976 zu den Gründern des Vereins Moral und Ethik (M&E), dessen Finanzen er bis November 2014 verwaltete, als er aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Bei M&E richtete er über Jahre hin die Vorlesewettbewerbe für Kinder aus und kümmerte sich um die Konzerte, die der Verein in der Kulturfabrik angeboten hat. Seine Teilnahme an den ersten, noch von M&E durchgeführten, Hilfsgütertransporten nach Lubsko in Polen und Arad in Rumänien führten dazu, dass er sich 1992 maßgeblich an der Gründung des Partnerschaftsvereins Vlotho-Lubsko beteiligte. Auch in diesem Verein übernahm er die undankbare Aufgabe der Kassenführung. Willi Friedrichs stammt aus Bentorf und kam als Kind mit seiner Familie in die Albert Schweitzer Straße am Galgenkamp. Nach dem Abitur am Weser-Gymnasium ging er zur Bundeswehr und studierte anschließend in Münster Geschichte und Germanistik. Zurück in Vlotho absolvierte er nach einigen beruflichen Umwegen eine Ausbildung als Kaufmann und war bei einem Großhandel in Porta Westfalica beschäftigt. Willi Friedrichs war ein begeisterter Leser von geschichtlicher Fachliteratur mit besonderem Blick auf Militärgeschichte und Kriminalromanen. Er hatte im Keller seines Hauses eine kleine Werkstatt, in der er Schiffsmodelle baute.
In seiner Jugend spielte er Handball und stand später im Tor einer Hobby-Fußballmannschaft. In den vergangenen Jahren war als Walker unterwegs und es gab kaum einen Weg und eine Straße in Vlotho, die er nicht begangenen hat.
Dank seiner umgänglichen Art, seiner Hilfsbereitschaft und seines umfassenden Wissens wurde Willi Friedrichs nicht nur von jenen Menschen geschätzt, die mit ihm im Beruf oder im Ehrenamt zu tun hatten.
Er war nicht leicht zu beeindrucken, schon gar nicht von Äußerlichkeiten, und ließ sich nur von stichhaltigen Argumenten überzeugen. Das und sein trockener Humor, sowie seine Art Dinge auf den Punkt zu bringen, haben ihm Sympathie und Achtung eingebracht; auch deshalb wird man ihn schmerzlich vermissen.

Rocco Wilken will Vlothos neuer Bürgermeister werden

Das wollen auch seine Unterstützer und sie werden alles dafür tun, dass er Erfolg hat. Als gemeinsamer Kandidat der SPD und GLV wurde Rocco Wilken jetzt für die Wahl am 13. September vorgestellt.

Hier erzählt der Kandidat selbst von sich:

Geboren wurde ich am 6. März 1974 in Görlitz und wohne seit 2004 mit meiner Familie in Vlotho. Wir sind in Exter heimisch geworden und fühlen uns zwischen Windmühle und Weser gut aufgehoben. Seit1998 bin ich mit meiner Frau Andrea verheiratet. Wir haben drei Kinder, zwei Töchter im Alter von neun und zehn Jahren und einen fünf Jahre alten Sohn. Alle drei gehen in Vlotho zur  Schule, beziehungsweise in die Kita.1989 kam ich als 15jähriger mit meiner Familie nach Bad Oeynhausen. Bei Opel Jäcker habe ich nach der Schule eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker absolviert. Nach dieser bis heute nachwirkenden wichtigen Erfahrung im Handwerk ging es zurück auf die Schulbank. Am Weser-Kolleg in Minden habe ich Abitur gemacht. Den sich anschließenden Zivildienst habe ich in einer Jugendherberge auf Norderney abgeleistet. Auf der Insel lernte ich meine Frau Andrea kennen.

1999 habe ich eine Ausbildung beim Deutschen Zoll gemacht und seit zehn Jahren bin ich dort im Prüf- und Ermittlungsdienst der Finanzkontrolle Schwarzarbeit tätig. Neben dem Beruf konnte ich an  der Fachhochschule Bielefeld studieren und mich zum Diplom Kaufmann (FH) weiterbilden. Ich treibe gern Sport, laufe und begeistere mich für alle Ballspiele. Den meisten sportlichen Aktivitäten komme ich als Mitglied bei der SG Einigkeit Exter nach. Für weitere Bewegungen anderer Art sorgen die Kinder und  das Haus im Grünen. Seit 2008 bin ich Vorsitzender der Elterninitiative Vlotho e.V., dem Trägerverein der Kindertagesstätte „Vlohzirkus“. 2014 gehörte ich zu den Gründern des gemeinnützigen Vereins „Heinzelmännchen Vlotho e.V.“. Wir unterstützen Projekte in Vlotho, die dem Allgemeinwohl dienen. Ich bin Mitglied im Verein Windmühle Exter e.V. und engagiere mich im Arbeitskreis Dorfentwicklung und dem Weihnachtsmarktausschuss in Exter. Zudem bin ich Mitglied in der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft.  Politisch interessiert bin ich seit meiner Schul- und Jugendzeit. 2002 bin ich in meinem damaligen Wohnort Osnabrück Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden und wurde im SPD-Ortsverein Borgloh zum Vorsitzenden gewählt. Nach unserer familiär bedingten Rückkehr an die Weser und als wir uns in Vlotho niedergelassen hatten, habe ich mich im Ortsverein Exter engagiert, dessen Vorsitz ich seit 2012 habe. Zudem bin ich stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Vlotho. Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr habe ich meinen Wahlkreis in Uffeln mit einem Direktmandat gewonnen und bin Mitglied des Stadtrats. In der SPD-Fraktion arbeite ich seit Jahren als sachkundiger Bürger in verschiedenen Ausschüssen mit. Ich wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der Ratsfraktion gewählt, bin Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Betriebsausschuss Baubetriebshof und Straßen (BABS), in der Vertreterversammlung der Stadtwerke GmbH und Vorsitzender des Betriebsausschusses der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe (BA VWB).

Wiemann als Nachfolger

Heiko Wiemann

Nach dem Tod von Willi Friedrichs hat die SPD das Ratsmandat mit Heiko Wiemann neu besetzt. Der 43-jährige Brandamtmann lebt in Valdorf. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Eine seiner Kernaussagen im Kommunalwahlkampf war: „Wichtig ist mir mir, die Anliegen der Bewohner meines Wahlkreises im Rat zu vertreten und mich für die Wünsche der Vlothoer Bürger einzusetzen. Insbesondere fordere ich einen sicheren und bezahlbaren Winterdienst.“

Rot/Grüne Grills 2015

Liebe Vlothoerinnen und Vlothoer,

wir möchten Sie ganz herzlich zu unseren roten / grünen Grills einladen.Geben Sie ihren Senf zu unserer Bratwurst dazu.Für persönliche Gespräche stehen unser Bürgermeisterkandidat Rocco Wilken und unser Landratskandidat Jürgen Müller Ihnen gerne zur Verfügung.

Termine der Rot/Grünen Grills:
1.) 4.8.2015 – 18 Uhr – Wehrendorfer Str. 48
2.) 11.8.2015 – 18 Uhr – Herforder Str. 8 (Grundschule Vlotho)
3.) 31.8.2015 – 18 Uhr – Siedlungstr. 5
4.) 1.9.2015 – 18 Uhr – Spielplatz Nelkenstr./Fliederstr.
5.) 8.9.2015 – 18 Uhr – Salzufler Str. 39
6.) 10.9.2015 – 18 Uhr – Buhnstr. 60 (Grundschule Uffeln)

Wir freuen uns auf Sie!

Schulministerin Sylvia Löhrmann besucht Vlothoer Sekundarschule

Hoher Besuch in der Weser Sekundarschule in Vlotho: Auf Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten Christian Dahm überzeugte sich  NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) vor Ort vom Erfolg des Schulkonzeptes, mit dem 2012 eine neue Ära in der Vlothoer Schulpolitik eingeläutet wurde: Aus Haupt- und Realschule wurde die Sekundarschule entwickelt. Inzwischen liegen die ersten drei Jahre hinter Schülern, Eltern und Lehrern und das neue Konzept hat sich bewährt. Davon berichteten Schulleiterin Barbara Herbeck und ihr Stellvertreter Thomas Nolte beim Empfang der Ministerin in der Mensa der Schule.

Die Gründung von Sekundarschulen sei landesweit eine Erfolgsgeschichte, betonte Sylvia Löhrmann in Vlotho. Zum Beweis zeigte sie eine Karte zum Schulentwicklungsplan NRW, auf dem inzwischen flächendeckend Standorte mit Sekundarschulen zu finden sind. Gerade im ländlichen Raum, wo die Zukunft von Haupt- und Realschulen nebeneinander wegen rückläufiger Schülerzahlen nicht gesichert werden könne, erweise sich die Überführung in Sekundarschulen als Segen. So könne auch dort ein breites Spektrum an weiterführenden Lernformen erhalten und angeboten werden.

2012 ging die Vlothoer Sekundarschule an den Start, berichtete Schulleiterin Barbara Herbeck. Vorausgegangen waren sorgfältige Planungen zur Zusammenführung der Haupt- und Realschule. Eine zu diesem Zweck eingerichtete Steuergruppe, bestehend aus den Schulleitungen aller Vlothoer Schulen, Vertretern der städtischen Schulverwaltung, der Bezirksregierung und des Bildungsbüro des Kreises bereitete mit Unterstützung einer externen Moderation die Einführung der neuen Schulform vor. Als es zum Schuljahresbeginn 2012/2013 nach einer positiv ausgegangenen Elternbefragung losging, lagen 92 Anmeldungen vor, der Schulbetrieb konnte mit drei Klassen aufgenommen werden.

Inzwischen unterrichten die 31 Lehrerinnen und Lehrer 350 Schülerinnen und Schüler an der Sekundarschule. Alle Beteiligten werten die Erfahrungen der ersten drei Jahr als großen Erfolg, der seine Ursache vor allem in der erfolgreichen Kooperation der Vlothoer Schulen und einer ausgesprochen engagierten Elternschaft habe, berichtete Thomas Nolte. Wünsche habe das Vlothoer Kollegium aber dennoch. Die für 80 Personen eingerichtete Mensa werde langsam zu klein, mit den räumlichen Kapazitäten stoße die Schule insgesamt an ihre Grenzen. Eine zusätzliche Herausforderung stelle auch die Beschulung der Flüchtlingskinder dar. Die Sekundarschule habe dafür keine gesonderte Klasse mit mehreren Nationalitäten und mehrere Muttersprachen eingerichtet, sondern versuche, die Kinder einzeln in vorhandene Klassen zu integrieren. Das Kollegium halte das für pädagogisch sinnvoller und der Erfolg gebe ihm Recht.

Bevor Herbeck und Nolte mit der Ministerin und einigen der anderen Gäste drei Klassen besuchten, betonten die beiden Vlothoer Lehrer, Maxime ihrer Schule sei, jedem Kind den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen.     In enger Kooperation mit den anderen Vlothoer Schulen und mit den Eltern ihrer Schüler wollen sie die Schule weiterentwickeln.

Die Vlothoer Weser- Sekundarschule ist die erste und bisher einzige Sekundarschule im Kreis Herford.

Im Herbst sollen Skateboards rollen – Klaus-Peter Weyer erläutert Jugendlichen das Verfahren für Neuaufbau der Anlage

Vlotho(keh). Gar nicht erbaut waren Vlothoer Jugendliche bei einem weiteren Ortstermin unter der Weserbrücke über den Terminplan zur Aufstellung der neuen Skateranlage. Lennart Domnick hatte mit einer kurzfristigen Lösung gerechnet. Doch jetzt soll es Herbst werden.

Klaus-Peter Weyer, zuständiger Sachbearbeiter der Stadt, nahm gegenüber den Jugendlichen und der Ortsgruppe der Jungsozialisten Stellung, die sich wiederholt des Themas angenommen hatten.
Schon seit 1998 läge die Genehmigung des Kreises für eine Skateranlage unter der Weserbrücke vor, deren Gelände der Straßenbauverwaltung des Landschaftsverbandes gehöre. Seit 2011 habe es neue Auflagen nach einem Ortstermin der beteiligten Behörden gegeben. Zu Beginn hätten zehn Meter Abstand zur Straße hin und der an der Weserstraße gezogene Zaun zur Weserstraße vollauf genügt, sagte Weyer. »Doch dann gab es bei dem Ortstermin neue Akteure der Genehmigungsbehörde«. Jetzt habe es geheißen: »Nach dem Gesetz ist es völlig ausgeschlossen, dass die Anlage näher als 20 Meter an die Straße heranrückt, um auszuschließen, dass der Fahrzeugverkehr abgelenkt wird.«
Hinzu kam jetzt das Bauvorhaben der Brückensanierung. Mehr als drei Jahre lang wurde die zwischenzeitlich für illegal erklärte Anlage auch aufgrund der Bauarbeiten hoch über der Skaterbahn am Brückenkörper stillgelegt und zur Seite geschoben. Die Reste der Anlage sind inzwischen abgeräumt. Der neue Bauantrag liegt fertig im Rathaus, so Weyer.
Auf dem Teer sind in Leuchtfarbe die Standorte der Bahnelemente markiert worden. Wegen der 30-Meter-Regelung ist eine Verschiebung nach Norden nötig. Dies erfordert, die Skaterbahn mit einer Teerschicht anzugleichen, um eine ebene Fläche zu erreichen. Das soll der Kosten wegen zeitgleich mit einem Straßenbau erfolgen. Erst wenn alle Vorbedingungen stimmen, wird die Skateranlage nach Vlothoer Wünschen in Auftrag gegeben. Es zeigte sich bereits, dass junge Skater Verbesserungsvorschläge für die Standorte hatten. Mit Michael Ulbricht ist ein erfahrener Skatinglehrer als Berater beteiligt.

Quelle: Westfalen-Blatt vom 25.05.2014