Schnatgang entlang der Herforder Straße

SPD schaut sich die Brücke am Ellernberg und kritische Stellen am Forellenbach an.

Erste Station des Schnatgangs war die Brücke am Ellernberg. Neben zahlreichen Anliegern haben sich hier der Betriebsleiter der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe Herr Hohmeier und Mitgieder der Vlothoer SPD eingefunden. Unmut gab es unter den Anliegern darüber, dass die Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen sei. Auch an der Ausführung gab es Kritik. Herr Hohmeier entschuldigte sich im Namen der Stadt bei den Anliegern und bat um Verständnis dafür, dass die Baumaßnahme voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr abgeschlossen werden könnte. Geschuldet sei die Situation einem momentanen personellen Engpass in der bearbeitenden Fachabteilung. Bezüglich des schlechten Fahrbahnzustands wollte Herr Hohmeier mit dem Bauhof sprechen, um eine vorrübergehende Entschärfung und Verbesserung der Situation zu erreichen. Ein weiterer Kritikpunkt der Anlieger war die offene Verlegung der Versorgungsleitungen neben der Brücke. Sie hatten insbesondere Angst vor einem einfrieren der Wasserleitung.

Ein Anlieger der Straße am Ellernberg machte auf eine Gefahrenstelle bei der Ausfahrt auf die L778 aufmerksam. Hier kann der kreuzende Radweg aus dem Ellernberg zur rechten Seite nicht eingesehen werden. Grund dafür ist eine hohe Hecke. Der Anlieger berichtete, dass es erst vor einigen Tagen zu einem Unfall mit einem E-Bike Fahrer gekommen sei. Der Anlieger schlug vor, einen Spiegel auf der gegenüberliegenden Seite zu installieren, um so die Verkehrssicherheit zu erhöhen.  Im Fortgang ging der Schnatgang weiter zu einem Anlieger der Herforder Straße. In dessen Garten nahmen die Teilnehmer des Schnatgangs die bereits erheblichen Schäden an der Bachbegänzung des Forellenbachs in Augenschein.  Teile der Bachbegränzung sind bereits auf einigen Metern vollkommen unterspült und drohen ins Bachbett zu stürzen. Der Anlieger des Grundstücks hofft auf ein schnelles Handeln. Anwesende Mitglieder des Rates berichteten, dass die Baumaßnahme ausgeschrieben seiund eine Auftragsvergabe noch Ende Oktober möglich sei. Ein Baubeginn hänge dann vom Wetter und von dem Bauunternehmen ab, welches den Zuschlag  für die Baumaßnahme erhält. Die Teilnehmer des Schnatgangs bedankten sich nocheinmal bei dem Anlieger und beendeten den Schnatgang.

 

 

Sieg beim Adlerschießen

Das Team der Ratsfraktion der SPD Vlotho hat am Samstag das Adlerschießen bei der Schützengilde von 1862 Vlotho e.v. gewonnen. Alle Beteiligten verfolgten einen spannenden Wettkampf und hatten einen schönen Nachmittag.

 

Nach 13 Schuss fiel der Adler. Tolle Leistung! Und viel Spaß hat es auch gemacht!

Fraktionsfahrt nach Düsseldorf

Bei sonnigstem Wetter verbrachten Mitglieder der SPD Ratsfraktion und weitere Mitglieder der SPD Vlotho zwei schöne Tage in der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Neben dem Besuch des Landtags mit unserem Landtagsabgeordneten Christian Dahm, standen eine Schifffahrt auf dem Rhein, eine Stadtführung, gutes Essen und geselliges Beisammensein auf dem Programm.
Ein rundum gelungenes Wochenende!

Trauer um Manuela Testanera

Die Vlothoer Kommunalpolitikerin Manuela Testanera ist verstorben. Die Exteranerin hat die Weserstadt und ihre Belange seit 2009 im Kreistag in Herford vertreten.

In Vlotho war sie seit 2005 als Mitglied der SPD – Fraktion aktiv. Von 2008 bis 2014 führte sie in Exter den damals kleinsten, im Altersschnitt jüngsten und den mit den meisten Frauen in wichtigen Ämternarbeitenden SPD – Ortsverein. Zudem war sie stellvertretende Vorsitzende des SPD – Stadtverbands. Sie war Gründungsmitglied des Vereins zur Betreuung von Schulkindern im Stadtgebiet Vlotho. Ihr besonderes Interesse galt den Bereichen Soziales, Kinder und Schule, und sie arbeitete sehr engagiert in den entsprechenden kommunalen Gremien mit.

Die offene Art des Umgangs mit ihren Mitmenschen und ihre Beharrlichkeit in Sachfragen wurde nicht nur in ihrer politischen Arbeit geschätzt. Die überzeugte Sozialdemokratin übernahm als Kreistagsmitglied Veranwortung im Kreisausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Schul- und Kulturausschuss und im Ausschuss für Integration und Gleichstellung. Die Geschicke des Herforder Klinikums gestaltete sie engagiert als Mitglied des Verwaltungsrats mit. Sie hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Dabei hat sie als ehrenamtlich tätige Politikerin viel Zeit investiert um die  Entwicklung ihrer Heimtstadt Vlotho und des Kreises Herford mitzugestalten.

Im Privatleben der Industriekauffrau stand die Familie im Mittelpunkt. Manuela Testanera wurde nur 54 Jahre alt. Die Vlothoer Sozialdemokraten und die SPD im Kreis verlieren mit ihr eine Politikerin, die mit ihrem herzlichen Wesen, ihrem Talent, ihrer Kraft und ihrem Sachverstand stets gestaltend gewirkt hat.

Ostergrüße von der SPD Vlotho

Am Samstag vormittag verteilten Mitglieder der Vlother SPD kleine rote Ostergrüße vor dem Rewe-Markt in Vlotho und dem WEZ in Vlotho-Uffeln. Unterstützt wurden sie von den Vlother Abgeordneten des Land- und Bundestages Christian Dahm und Stefan Schwartze.

Fraktion kauft Waren für die Tafel

Früher gab es zwei Flaschen Schluck oder einen Korb voller Süßigkeiten, wenn jemand in der SPD-Fraktion Geburtstag oder sonst etwas zu feiern hatte.Dank einer Idee des Ende 2014 leider viel zu früh verstorbenen Ratsherrn Willi Friedrichs hat man sich davon verabschiedet. Seit dem gibt es eine Geldspende und für die jetzt gesammelten 650 Euro haben die Vorsitzende Sabine Selberg-Scherfeld und ihre Stellvertreter Hans Jungmann und Bodo Kohlmeyer beim Marktkauf Waren für die Tafel gekauft. Die Ehrenamtlichen der Tafel freuten sich über diese Spende und eine weitere von der St. Stephans Gemeinde. Die wurde von Pfarrer Jörg-Uwe Pehle gemeinsam mit Presbyter und SPD-Ratsherr Gerd Klinksiek übergeben. Bürgermeister Rocco Wilken, der Landtagsabgeordnete Christian Dahm, Fraktionschefin Sabine Selberg-Scherfeld und Pfarrer Jörg-Uwe Pehle bedankten sich ausdrücklich angesichts der größer gewordenen Zahl von Bedürftigen bei den Frauen und Männern. Es sei bemerkenswert, wie man sich seitens der Vlothoer Tafel bemühe, auf die oftmals ganz unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen einzugehen, die die Unterstützung der Tafel in Anspruch nehmen müssen. Jeden Mittwoch holen Lothar Wittkowski, der Sozialarbeiter des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Vlotho, dem Träger der Tafel und einige Helfer bei  Vlothoer Bäckern und den Supermärkten verwertbare Waren ab. Die werden am Vormittag im Henry-Dunant Haus des DRK am Zollweg von den Ehrenamtlichen als Angebote aufgebaut. Ab 14 Uhr am Nachmittag können sie ausgeben werden. Vor allem haltbare Waren wie Nudeln und Reis, Hühnersuppe, Fertiggerichte in Dosen, Marmelade, Speiseöl und Kartons, sowie jetzt auch Schokolade hat die SPD-Fraktion in Zusammenarbeit mit dem Marktkauf besorgt. Pfarrer Pehle, der die Vlothoer -Tafel jetzt kurz nach seinem Amtsantritt zum ersten Mal besuchte, ließ sich von den Helferinnen zeigen, wie die gespendeten Waren ausgestellt und angeboten werden. Er erfuhr, dass die Tafel beim DRK-Heim ein geeigneteres Lager für die gespendeten Lebensmittel hat. Die Bedürftigen, zu denen jetzt auch Flüchtlinge zählen, ziehen am Mittwoch ab 14 Uhr Nummern, nach deren Reihenfolge sie bedient werden. Sie können im geheizten Sozialraum des Henry-Dunant-Hauses warten und schätzen die am Zollweg gebotene Anonymität. Dass an dieser Stelle keine Bar – Spende übergeben wurde, erklärte MdL Christian Dahm damit, dass so erreicht werde, dass das Geld nicht den großen Topf des Diakonischen Werks fülle, sondern ohne Umwege den Menschen direkt in Vlotho zu Gute komme.

Grünkohlessen

Das Grünkohlessen im Bonneberger Hof ist bei den Mitgliedern des SPD-Stadtverbands Vlotho beliebte Tradition. Gerne wird bei dieser Gelegenheit, zu der sich auch in diesem Jahr wieder rund 40 Sozialdemokraten eingefunden hatten, Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten und der politische Blick in die Zukunft gerichtet.

Bürgermeister Rocco Wilken nutzte die Gelegenheit, Danke für die Unterstützung in 2016 zu sagen. Für das neue Jahr sei einiges in der Pipeline, er habe gerade mit dem Landtagsabgeordneten Christian Dam über die zukünftige Bebauung des Bahnhofsgeländes gesprochen. Es gebe derzeit zwei ernsthafte Interessenten, die dort investieren möchten, mit einer Entscheidung könne vermutlich im März gerechnet werden. Auch die touristische Weiterentwicklung der Weserstadt habe mit großer Unterstützung der Vlotho-Marketing Fahrt aufgenommen, so der Bürgermeister. Es gelte, sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern weiter das Bewusstsein für ein schönes Lebensumfeld zu stärken.Der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze dankte Gerd Müller, der nach Jahrzehnten als Sozialbetreuer in Uffeln sein Amt zur Verfügung gestellt hat. Es sei fast nicht vorstellbar, Müller nach vielen Jahrzehnten erstmals ohne ein öffentliches Amt anzutreffen. Er habe an den unterschiedlichsten Stellen in seinem Ortsteil Uffeln, in der Stadt Vlotho und im Kreis Herford gewirkt. Das verdiene große Hochachtung. Mit Blick auf die anstehenden Wahlen in diesem Jahr verwies Schwartze auf die zu erwartenden grundlegenden Debatten. Die alles entscheidende Frage sei, wie die Menschen in diesem Land zukünftig zusammenleben wollten. Für ihn gebe es viel zu verteidigen aber auch viel zusammenzuführen. Wichtig sei, mit „geradem Rücken“ in die Auseinandersetzung zu gehen: „Die SPD-Kernkompetenz ist die soziale Gerechtigkeit. Da trauen uns die Menschen zu recht am meisten zu“. Es habe selten eine so gute Abstimmung zwischen ihm und dem Kreis Herford sowie den Städten und Gemeinden gegeben, wie in den vergangenen Monaten, so der Landtagsabgeordnete Christian Dahm. Es vergehe keine Woche ohne ausführliche Telefonate mit dem Landrat und den Bürgermeistern. Das sei gut und wichtig angesichts der naturgemäß engen Verbindung zwischen Land und Kommunen. Wie intensiv das Land seine Städte und Gemeinden fördere, werde in Vlotho besonders an der Innenstadtentwicklung sichtbar. Dahm berichtete außerdem, dass das Land NRW 2016 erstmals seit 1973 wieder ohne neue Schulden ausgekommen sei. Diese Entwicklung sei richtungsweisend, man müsse weiterhin sparsam sein, ohne allerdings das Land kaputt zu sparen. Er kündigte für die Jahre 2017 bis 2020 umfangreiche Investitionen in Bildung an. Es sollen zwei Mrd. Euro in Schulen investiert werden. Bevor der lecker dampfende Grünkohl serviert wurde nutzte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Jörg Begemann die Gelegenheit, Angelika Wilkiewicz als langjährige Kassiererin der Vlothoer SPD zu verabschieden. In dem „Flachgeschenk“, das er ihr als Dankeschön überreichte, befand sich allerdings nichts Bares, sondern ein Buchgutschein.

SPD Team startet beim Widufix Lauf

Der Widufix Lauf ist schon eine kleine Tradition im Kreis Herford. Das Ziel des Laufes ist es Ausbildungsplätze im Kreis zu fördern. Der diesjährige Lauf fand in unserer schönen Heimat Vlotho statt. Am Lauf nahmen 1530 Läuferinnen und Läufer Teil, die den guten zweck unterstützen wollen. Darunter war natürlich auch ein Team von uns.

Auf den Bild ist eine kleine Impression zu sehen: Unser Ratsherr Guido Koch ging mit seiner kleinen Tochter an den Start und lief mit ihr, in einer sehr guten Zeit, mehrere Runden.

»Bedenklichster Entwurf seit Jahren« – SPD-Fraktion nimmt städtischen Haushaltsplan 2015 unter die Lupe

Mit ihren beiden Vlothoer Kandidaten Rocco Wilken – er will in Vlotho Bürgermeister werden – und Jürgen Müller – er bewirbt sich um das Amt des Landrats im Kreis Herford – hat sich die SPD-Ratsfraktion einen Tag lang intensiv mit den Thema Finanzen beschäftigt.

Landratskandidat Müller warb in seinem Gespräch mit den Vlothoer Fraktionsmitgliedern vor allem für eine stärkere Verzahnung der Arbeit der Verwaltungen von Kreis und Stadt. »Beschlüsse, die in Vlotho getroffen werden, wirken auch im Kreis und werden dann auch im Kreishaushalt sichtbar, ohne dass man das in Vlotho politisch wahrnimmt«, machte Jürgen Müller deutlich. Hier sprach er sich für mehr Zusammenarbeit und stärkeren Austausch aus. Jürgen Müller ist derzeit als Kämmerer für die Finanzen des Kreises zuständig und konnte die Fraktion auch im Blick auf den Vlothoer Haushalt fachlich beraten.

Vlothos Kämmerer Herbert Obernolte hatte den aktuellen Haushaltsentwurf der Verwaltung im Haupt- und Finanzausschuss bereits vorgestellt und die SPD-Fraktion erarbeitete sich jetzt ihre Position zu dem, was der Finanzchef errechnet hat. Das gilt besonders für einen möglichen Haushaltsbegleitbeschluss, mit dem bereits jetzt festgelegt werden kann, welche Kosten zusätzlich auf die Vlothoer in den Jahren 2016 bis 2018 zukommen könnten. Damit solle vermieden werden, dass Vlotho in die Haushaltssicherung käme. Die Fraktionsvorsitzende Sabine Selberg-Scherfeld hatte deshalb auch Herbert Obernolte und seine Mitarbeiterin Livia Hantsche eingeladen und so konnte der Stadtkämmerer die Finanzlage selbst darstellen und um Zustimmung für den Haushaltsentplan werben.

»Es ist nicht so, dass mit einer Haushaltssicherung das kommunale Leben komplett zum Erliegen kommt, wie man am Beispiel der Nachbarstadt Löhne sehen kann«, sagte Jürgen Müller. So käme es nicht zu einem Kahlschlag bei den freiwilligen Leistungen. Allerdings müsse man bei neuen freiwilligen Maßnahmen und bei Investitionen sehr genau hinschauen. Einen Haushaltsbegleitbeschluss allerdings, wie geplant von Bedingungen abhängig zu machen und somit Gebührensteigerungen schon jetzt festzuschreiben, hält Müller allerdings für rechtlich anfechtbar. Den Darstellungen von Kämmerer Obernolte wurde entgegengehalten, dass dies der bedenklichste Entwurf seit Jahren sei.

»Im Jahr seines Abschieds aus Vlotho präsentiert der Bürgermeister den Menschen in der Stadt Kostensteigerungen in vielen Bereichen und über den Haushaltsbegleitbeschluss würde er jedem privaten Haushalt noch für die Folgejahre zusätzliche Belastungen bei den Gebühren für Wasser und Abwasser hinterlassen«, erklärte Christian Dahm im Verlauf der anschließenden Diskussion. Zudem trügen bei einem Haushaltsfehlbedarf von 2,7 Millionen. Euro die mittels des Begleitbeschlusses für die kommenden Jahre damit zu erzielenden zusätzlichen Finanzmittel in keiner Weise zur Konsolidierung des Haushalts bei, befürchteten die Fraktionsmitglieder.

(Quelle: Westfalen-Blatt vom 13. März 2015)

Stellungnahme zum Soccerfeld

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, die Stadt Vlotho hat kein Geld mehr für uns Jugendliche.

Den Antrag der Jusos auf Errichtung eines Soccerfeldes in Vlotho wird die Verwaltung nicht befürworten, sagt Bürgermeister Stute. Nach Berechnung der zuständigen Fachabteilung würde die Maßnahme etwa 60.000 € kosten“ (Westfalenblatt vom 28.02.2015)

Viele von uns haben das Projekt „Soccerfeld für Vlotho“ aktiv begleitet und wurden von vielen Jugendlichen durch ihre Unterschriften ermutigt, unser gemeinsames Ziel in Vlotho voran zu treiben.

Die Stadtverwaltung in Person unseres derzeitigen Bürgermeisters  lehnt das Soccerfeld ab. Und dass bevor im zuständigen Ausschuss überhaupt über das Soccerfeld debattiert werden konnte. Dieser Haltung können wir absolut nicht zustimmen! Wir bleiben bei unserer Forderung für ein Soccerfeld in Vlotho.

Ein Soccerfeld würde das Freizeitangebot in Vlotho stark verbessern und ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche sein.

Warum verschließen Sie sich an dieser Stelle, Herr Bürgermeister? Denn auch Sie dürften nicht vergessen haben: Fußball verbindet!