Fraktionsfahrt nach Düsseldorf

Bei sonnigstem Wetter verbrachten Mitglieder der SPD Ratsfraktion und weitere Mitglieder der SPD Vlotho zwei schöne Tage in der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Neben dem Besuch des Landtags mit unserem Landtagsabgeordneten Christian Dahm, standen eine Schifffahrt auf dem Rhein, eine Stadtführung, gutes Essen und geselliges Beisammensein auf dem Programm.
Ein rundum gelungenes Wochenende!

Trauer um Manuela Testanera

Die Vlothoer Kommunalpolitikerin Manuela Testanera ist verstorben. Die Exteranerin hat die Weserstadt und ihre Belange seit 2009 im Kreistag in Herford vertreten.

In Vlotho war sie seit 2005 als Mitglied der SPD – Fraktion aktiv. Von 2008 bis 2014 führte sie in Exter den damals kleinsten, im Altersschnitt jüngsten und den mit den meisten Frauen in wichtigen Ämternarbeitenden SPD – Ortsverein. Zudem war sie stellvertretende Vorsitzende des SPD – Stadtverbands. Sie war Gründungsmitglied des Vereins zur Betreuung von Schulkindern im Stadtgebiet Vlotho. Ihr besonderes Interesse galt den Bereichen Soziales, Kinder und Schule, und sie arbeitete sehr engagiert in den entsprechenden kommunalen Gremien mit.

Die offene Art des Umgangs mit ihren Mitmenschen und ihre Beharrlichkeit in Sachfragen wurde nicht nur in ihrer politischen Arbeit geschätzt. Die überzeugte Sozialdemokratin übernahm als Kreistagsmitglied Veranwortung im Kreisausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Schul- und Kulturausschuss und im Ausschuss für Integration und Gleichstellung. Die Geschicke des Herforder Klinikums gestaltete sie engagiert als Mitglied des Verwaltungsrats mit. Sie hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Dabei hat sie als ehrenamtlich tätige Politikerin viel Zeit investiert um die  Entwicklung ihrer Heimtstadt Vlotho und des Kreises Herford mitzugestalten.

Im Privatleben der Industriekauffrau stand die Familie im Mittelpunkt. Manuela Testanera wurde nur 54 Jahre alt. Die Vlothoer Sozialdemokraten und die SPD im Kreis verlieren mit ihr eine Politikerin, die mit ihrem herzlichen Wesen, ihrem Talent, ihrer Kraft und ihrem Sachverstand stets gestaltend gewirkt hat.

Zu Gast beim FC Exter

 Als Gast beim FC Exter tagte jetzt die SPD-Fraktion im Sportlerheim und traf sich nach dem internen Teil der Sitzung  mit Mitgliedern des Vorstands zum Meinungsaustausch. Dabei ging es um die Darstellung der Arbeit des Fußballclubs und die Nöte mit dem oft unbespielbaren Sportplatz.

Derzeit wird für Politik und Verwaltung ein Konzept zur Bewertung der Vlothoer Sportstätten erstellt, das in einer der nächsten Ratssitzungen präsentiert werden soll. Daran soll sich nach Vorstellung der SPD-Fraktion und ihres Vorsitzenden Guido Koch, der auch den Ausschuss für Schule, Jugend und Sport leitet, ableiten lassen, wie, wann und welche Sportstätten saniert oder gar neu gestaltet werden sollten.

Peter Lange, Vorsitzender des FC Exter, sein Stellvertreter Niels Frohloff, Geschäftsführer Christian Steinbach, Sozialwart Jörg Niemann und vor allem Jugendleiter Michael Sawadski stellten besonders die Jugendarbeit des Vereins in den Mittelpunkt ihrer Darstellungen. Der FC Exter habe rund 400 Mitglieder und betreue mit seinen Jugendmannschaft etwa 150 Kinder und Jugendliche in neuen Mannschaften . „Dabei kommt es uns vor allem darauf an, dass die Jungen und Mädchen Spaß am Fußball haben. Der Leistungsgedanke steht nicht im Vordergrund. Jedes Kind, dass zu einer Mannschaft gehört, soll auch auf dem Platz spielen. Wir lassen niemanden auf der Bank sitzen, auch wenn dann mal ein Spiel verloren geht“ berichtete Michael Sawadski. Für diese Art des Jugendarbeit bekam der Verein von den Mitgliedern der SPD-Fraktion reichlich Beifall. FCE-Chef Peter Lange verwies darauf, dass der Sportplatz allen Bemühungen um Ertüchtigung durch die vielen helfenden Hände der Vereinsmitglieder über die Jahre hin immer wieder bei feuchter Witterung nicht bespielbar sei. Die Jugendmannschaft trainieren deshalb unter anderem am Weser-Gymnasium, im Jahnstadion und auf Sportplätzen in Herford und Falkendiek, berichtete Michael Sawadski. „Das erfordert eine gute Koordination und natürlich und viel wichtiger, die Bereitschaft von Trainern, Betreuern und vor allem Eltern, die vielen Fahrten zu übernehmen“, erklärte der Jugendleiter. Gesprächsleiter Ralf Nolte betonte, dass man das Dilemma des erfolgreichen Vereins bei der SPD vor Augen habe. Auch wisse man, dass die Sportanlage in Exter auch für den Schulsport genutzt werde. Mit Hilfe des anstehenden Sportstättenkonzepts werde man Wege finden, den Vlothoer Sportlern umfassend zu helfen. „Einigen Vereinen stehen dank der Generalsanierung der Schulen jetzt sehr ordentliche Sporthallen zur Verfügung, andere stecken auch mit Unterstützung der Stadt viel Geld und Arbeit in eigene Anlagen. Somit steht auch dem FC Exter gerade angesichts seiner Breitenwirkung eine ordentliche Sportanlage ohne Zweifel zu“, machte Bürgermeister Rocco Wilken deutlich.

Fraktion zur Gast bei der Tafel

Am Mittwoch waren Vertreter der Ratsfraktion der SPD Vlotho wie jedes Jahr zur Spendenübergabe bei der Tafel zu Gast. Es war der erste Besuch in den neuen Räumlichkeiten im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Stephan in der Vlothoer Innenstadt.

Traditionell werden in der Vlothoer SPD-Fraktion über das Jahr Spenden für die Tafel gesammelt, statt eines Umtrunkes anlässlich des eigenen Geburtstages spenden die Fraktionsmitglieder Geld für diesen Zweck.

Im Anschluss an den Besuch gab es noch eine Tasse Kaffee in Pastors Café. Mit dabei waren auch Bürgermeister Rocco Wilken und der Landtagsabgeordnete Christian Dahm.

Ostergrüße von der SPD Vlotho

Am Samstag vormittag verteilten Mitglieder der Vlother SPD kleine rote Ostergrüße vor dem Rewe-Markt in Vlotho und dem WEZ in Vlotho-Uffeln. Unterstützt wurden sie von den Vlother Abgeordneten des Land- und Bundestages Christian Dahm und Stefan Schwartze.

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Vlotho-Uffeln

Die personellen Veränderungen im SPD – Ortsverein Vlotho-Uffeln haben auch eine deutliche Verjüngung des Vorstands mit sich gebracht.

Christian Wömpner ist jetzt der Vorsitzende des Ortsvereins, der mit seinen 80 Mitgliedern zu den größten im Kreis Herford gehört.

Der neue Vorsitzende ist 38 Jahre alt und stammt aus Porta Westfalica – Veltheim. Der Liebe wegen zog er nach Vlotho, wo er mit seiner Familie am Winterberg wohnt. Christian Wömpner ist seit Jahren in der SPD aktiv, bekleidete bisher im Ortsverein das Amt des Kassierers, ist Mitglied des Stadtverbandsvorstands und der Fraktion und arbeitet als Sachkundiger Bürger in mehreren Ausschüssen des Rates mit. Sein Vorgänger Hans Jungmann bleibt dem Ortsverein als 2. Vorsitzender ebenso erhalten, wie Claudia Wiemann, die wieder zur 3. Vorsitzenden gewählt wurde. Komplet neu besetzt wurde in der Jahreshauptversammlung die Kassenführung. Tanja Stölting und Jörg Bloos verwalten künftig die Finanzen des Ortsvereins. Als Schriftführer im Amt bestätigt wurde Zbigniew Wilkiewicz. Seine Stellvertreterin ist jetzt NataliebDo Paso. Neu im Vorstand besetzt wurden auch die Positionen der Beisitzenden. Heidi Castelli, Peter Diekmann und Sebastian Jochim unterstützen künftig mit ihrem Engagement den geschäftsführenden Vorstand.

Christian Wömpner betonte in der Jahresversammlung, an der mehr als ein Viertel der Mitglieder und Gäste wie MdB Stefan Schwartze, Bürgermeister Rocco Wilken, Landrat Jürgen Müller, Fraktionschef Guido Koch und Stadtverbandsgeschäftsführerin Margarete Bergmann teilnahmen, die Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen zu wollen. „Aus den Schnatgängen am Winterberg und in der Innenstadt sind Anträge zur Verkehrssicherheit, zur Hafenordnung, zur Aufstellung von Laternen und zur Reduzierung von Containerstandorten erwachsen, die alle in den entsprechenden Ausschüssen Unterstützung fanden und zum größten Teil bereits umgesetzt sind“, erklärt Wömpner. Sobald das Wetter einladender geworden ist, wird die SPD sich mit einem ersten Schnatgang dem Stadtteil Uffeln zuwenden, weitere in der Kernstadt sollen folgen.

Hans Jungmann und Stefan Schwartze hatten im Zuge der Jahreshauptversammlung die ehrenvolle Aufgabe, jene Mitglieder mit den traditionellen SPD-Ehrennadeln und Urkunden auszuzeichnen, die der Sozialdemokratischen Partei über Jahrzehnte die Treue gehalten und die politische Arbeit auch im Ortsverein aktiv mitgestaltet haben. Seit 40 Jahren ist Wolfgang Bahn (2. von links), als Kirchenmusikdirektor, Organist, Chorleiter und als langjähriges Mitglied der Mindener Stichlinge in Vlotho bestens bekannt, Mitglied der SPD. Dieter Kordes (links) war 22 Jahre für Uffeln im Stadtrat, jahrelang Ortsvereinsvorsitzender, Leiter der Seniorengemeinschaft Uffeln, Vorsitzender der Valdorfer Eintracht und in seinem Ortsteil zehn Jahre Ortsvorsteher. Er ist seit 50 Jahren in der SPD. Mit 18 Jahren trat Horst Albert (2. von rechts) vor 60 Jahren der SPD bei und engagierte sich im Ortsverein Uffeln. Der 90jährige Helmut Althoff (3. von links) gehört zum Urgestein der Vlothoer Sozialdemokratie. Über die Gewerkschaft, für die er das DGB-Ortskartell führte, zur SPD gekommen, war er Ratsmitglied, zweimal und insgesamt zwölf Jahre Vorsitzender des Ortsvereins Vlotho, Organisator der „Brücken nach Condega“ in Nicaragua, Erfinder des noch heute vergebenen SPD-Minske-Preises und unermüdlicher Ideengeber und Mahner in seinem Ortsverein und der Bundespartei. Helmut Althoff wurde für die 65jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.