Zu Gast beim FC Exter

 Als Gast beim FC Exter tagte jetzt die SPD-Fraktion im Sportlerheim und traf sich nach dem internen Teil der Sitzung  mit Mitgliedern des Vorstands zum Meinungsaustausch. Dabei ging es um die Darstellung der Arbeit des Fußballclubs und die Nöte mit dem oft unbespielbaren Sportplatz.

Derzeit wird für Politik und Verwaltung ein Konzept zur Bewertung der Vlothoer Sportstätten erstellt, das in einer der nächsten Ratssitzungen präsentiert werden soll. Daran soll sich nach Vorstellung der SPD-Fraktion und ihres Vorsitzenden Guido Koch, der auch den Ausschuss für Schule, Jugend und Sport leitet, ableiten lassen, wie, wann und welche Sportstätten saniert oder gar neu gestaltet werden sollten.

Peter Lange, Vorsitzender des FC Exter, sein Stellvertreter Niels Frohloff, Geschäftsführer Christian Steinbach, Sozialwart Jörg Niemann und vor allem Jugendleiter Michael Sawadski stellten besonders die Jugendarbeit des Vereins in den Mittelpunkt ihrer Darstellungen. Der FC Exter habe rund 400 Mitglieder und betreue mit seinen Jugendmannschaft etwa 150 Kinder und Jugendliche in neuen Mannschaften . „Dabei kommt es uns vor allem darauf an, dass die Jungen und Mädchen Spaß am Fußball haben. Der Leistungsgedanke steht nicht im Vordergrund. Jedes Kind, dass zu einer Mannschaft gehört, soll auch auf dem Platz spielen. Wir lassen niemanden auf der Bank sitzen, auch wenn dann mal ein Spiel verloren geht“ berichtete Michael Sawadski. Für diese Art des Jugendarbeit bekam der Verein von den Mitgliedern der SPD-Fraktion reichlich Beifall. FCE-Chef Peter Lange verwies darauf, dass der Sportplatz allen Bemühungen um Ertüchtigung durch die vielen helfenden Hände der Vereinsmitglieder über die Jahre hin immer wieder bei feuchter Witterung nicht bespielbar sei. Die Jugendmannschaft trainieren deshalb unter anderem am Weser-Gymnasium, im Jahnstadion und auf Sportplätzen in Herford und Falkendiek, berichtete Michael Sawadski. „Das erfordert eine gute Koordination und natürlich und viel wichtiger, die Bereitschaft von Trainern, Betreuern und vor allem Eltern, die vielen Fahrten zu übernehmen“, erklärte der Jugendleiter. Gesprächsleiter Ralf Nolte betonte, dass man das Dilemma des erfolgreichen Vereins bei der SPD vor Augen habe. Auch wisse man, dass die Sportanlage in Exter auch für den Schulsport genutzt werde. Mit Hilfe des anstehenden Sportstättenkonzepts werde man Wege finden, den Vlothoer Sportlern umfassend zu helfen. „Einigen Vereinen stehen dank der Generalsanierung der Schulen jetzt sehr ordentliche Sporthallen zur Verfügung, andere stecken auch mit Unterstützung der Stadt viel Geld und Arbeit in eigene Anlagen. Somit steht auch dem FC Exter gerade angesichts seiner Breitenwirkung eine ordentliche Sportanlage ohne Zweifel zu“, machte Bürgermeister Rocco Wilken deutlich.

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