Fraktion kauft Waren für die Tafel

Früher gab es zwei Flaschen Schluck oder einen Korb voller Süßigkeiten, wenn jemand in der SPD-Fraktion Geburtstag oder sonst etwas zu feiern hatte.Dank einer Idee des Ende 2014 leider viel zu früh verstorbenen Ratsherrn Willi Friedrichs hat man sich davon verabschiedet. Seit dem gibt es eine Geldspende und für die jetzt gesammelten 650 Euro haben die Vorsitzende Sabine Selberg-Scherfeld und ihre Stellvertreter Hans Jungmann und Bodo Kohlmeyer beim Marktkauf Waren für die Tafel gekauft. Die Ehrenamtlichen der Tafel freuten sich über diese Spende und eine weitere von der St. Stephans Gemeinde. Die wurde von Pfarrer Jörg-Uwe Pehle gemeinsam mit Presbyter und SPD-Ratsherr Gerd Klinksiek übergeben. Bürgermeister Rocco Wilken, der Landtagsabgeordnete Christian Dahm, Fraktionschefin Sabine Selberg-Scherfeld und Pfarrer Jörg-Uwe Pehle bedankten sich ausdrücklich angesichts der größer gewordenen Zahl von Bedürftigen bei den Frauen und Männern. Es sei bemerkenswert, wie man sich seitens der Vlothoer Tafel bemühe, auf die oftmals ganz unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen einzugehen, die die Unterstützung der Tafel in Anspruch nehmen müssen. Jeden Mittwoch holen Lothar Wittkowski, der Sozialarbeiter des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Vlotho, dem Träger der Tafel und einige Helfer bei  Vlothoer Bäckern und den Supermärkten verwertbare Waren ab. Die werden am Vormittag im Henry-Dunant Haus des DRK am Zollweg von den Ehrenamtlichen als Angebote aufgebaut. Ab 14 Uhr am Nachmittag können sie ausgeben werden. Vor allem haltbare Waren wie Nudeln und Reis, Hühnersuppe, Fertiggerichte in Dosen, Marmelade, Speiseöl und Kartons, sowie jetzt auch Schokolade hat die SPD-Fraktion in Zusammenarbeit mit dem Marktkauf besorgt. Pfarrer Pehle, der die Vlothoer -Tafel jetzt kurz nach seinem Amtsantritt zum ersten Mal besuchte, ließ sich von den Helferinnen zeigen, wie die gespendeten Waren ausgestellt und angeboten werden. Er erfuhr, dass die Tafel beim DRK-Heim ein geeigneteres Lager für die gespendeten Lebensmittel hat. Die Bedürftigen, zu denen jetzt auch Flüchtlinge zählen, ziehen am Mittwoch ab 14 Uhr Nummern, nach deren Reihenfolge sie bedient werden. Sie können im geheizten Sozialraum des Henry-Dunant-Hauses warten und schätzen die am Zollweg gebotene Anonymität. Dass an dieser Stelle keine Bar – Spende übergeben wurde, erklärte MdL Christian Dahm damit, dass so erreicht werde, dass das Geld nicht den großen Topf des Diakonischen Werks fülle, sondern ohne Umwege den Menschen direkt in Vlotho zu Gute komme.

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