Wettstreit mit Worten – Jusos organisieren Vlothos ersten „Poetry Slam“ für einen guten Zweck


Vlotho. Lustiges, Trauriges, Gedichte oder Ungereimtheiten: Das alles kann bei einem „Poetry Slam“vorgetragen werden. Die Jusos laden nun für Donnerstag, 22. Januar, zu Vlothos erstem Dichterwettstreit ab 19:30 Uhr ins Cafe Solero ein.

Die Jugendorganisation der Vlothoer SPD stellt den „Poetry Slam“ in der Langen Straße 94 unter das Motto „Deine Stadt! – Dein Text! – Dein Auftritt!“

Das Wichtigste bei einem solchen Wettstreit mit Worten ist, dass es sich um Selbstverfasstes handelt. Den Vortragenden, auch Slammer genannt, sind dabei keine bestimmten Textarten vorgeschrieben. Das Publikum vergibt für jeden Auftritt eine Wertung. Dementsprechend ist auch eine ansprechende Präsentation des Textes wichtig. Die besten Slammer treten dann im Finale nochmals gegeneinader an.

Für die Moderation konnten die Jusos den Bielefelder Slammer Michel Pauwels gewinnen. Dieser hat seine Texte unter anderem beim Bielefelder Hörsaal-Poetry-Slam vor 1500 Zuhörern präsentiert. Aus der Bielefelder Slammer Szene sind schon mehrere Literaten hervorgegangen, die mit eigenen Buchveröffentlichungen von sich reden machten: etwa Michael Goehre, Mischa-Sarim Verrollet oder Sulaiman Masomi.

In Bad Oeynahausen, Lemgo und weiteren Städten der Region werden bereits regelmäßig solche Slam veranstaltet, teilt Tim Nolte, Vorsitzender der Jus-AG Vlotho, mit. Die Jusos wollen den Dichterwettstreit möglichst als wiederkehrende Veranstaltung nach Vlotho holen.

„Wir wollen Vlotho für Kinder und Jugendliche attraktiver gestalten und hoffen, dass wir mit dem Poetry Slam eine tolle und unterhaltsame Veranstaltung bieten können“, sagt Lennart Domnick, jüngstes Ratsmitglied der Voltier SPD-Fraktion.

Unter anderem wird der Vlothoer Slammer Cedric Scholz auf der Bühne im Café Solero stehen. Zudem haben sich weitere Künstler aus ganz Ostwestfalen-Lippe angekündigt. Weitere Teilnehmer sind Willkommen und können sich unter kontakt(at)jusos-vlotho.de anmelden.

Das Café Solero ist ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, erklärt Kerstin Waterbär. Die Diakonische Stiftung Stiftung Wittekindshof, Betreiberin des Cafe Soleros, bietet auch ambulant und stationär unterstütztes Wohnen für Menschen mit Behinderung in der Weserstadt an. Der Eintritt der Veranstaltung beträgt 2 Euro und wird an das ambulant unterstützte Wohnen zur Verschönerung des Gruppenraumes gespendet.

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