Sie wollen nicht mehr warten – Schnelle und unbürokratische Wiedereröffnung der Skateranlage gefordert

Vlotho(keh). Im Beisein zahlreicher Jugendlicher, die mit ihren Skateboards gekommen waren, hat MdL Christian Dahm ein Schreiben der Jusos entgegengenommen. Sie fordern die schnelle Wieder-Eröffnung der Skateranlage.

Die Vlothoer Skateranlage ist bereits vor zweieinhalb Jahren wegen der inzwischen längst abgeschlossenen Brückensanierung abgebaut worden. »Die Anlage darf nicht den dritten Sommer geschlossen bleiben«, heißt es in einem von Tim Nolte als Juso-Vorsitzendem unterzeichneten Brief an das Straßenbauamt, den Landrat und den Vlothoer Bürgermeister. Lennart Domnik von der Juso-Arbeitsgemeinschaft Vlotho, Kandidat für die kommende Ratswahl, wies auf bürokratische Hemmnisse hin. So sei zuletzt auf den nötigen Sicherheitsabstand von 20 Metern zur Weserstraße hingewiesen worden, um Autofahrer nicht zu irritieren. Allerdings sei früher schon ein Zaun zur Straße hin errichtet worden.

Dahm versprach, beim Straßenbauamt in Bielefeld um beschleunigte Bearbeitung zu bitten. Der Abgeordnete zeigte Unverständnis für Verzögerungen. Das Geld stehe bereit und eine Genehmigung habe es früher ja auch für die Anlage unter der Weserbrücke nahe des Rotkreuzheimes gegeben. Das Genehmigungsverfahren scheine bei dem Landesbetrieb als Eigentümer der Fläche zu liegen.

Zahlreiche Jugendliche aus Vlotho fahren gerne Skateboard. Sie sehen es nicht ein, dass sie weiterhin in Nachbarstädte fahren müssen, um dort die Anlagen zu nutzen. Auch darauf wiesen die jungen Leute hin, die sich am Freitag auf dem gegenwärtig wenig einladenden Gelände unter der Weserbrücke eingefunden hatten.

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